Die Menschheit steht vor einem gewaltigen Dimensionssprung. Das Meisterstück ist der Umgang mit den Ereignissen, die uns die astrologischen Januar-Events mit dem Sirius-Vollmond und der Saturn-Pluto Konjunktion eingespielt haben: Die COVID-19 Pandemie (erstes Auftreten zur Mondinsternis Ende Dezember) und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die damit einhergehen. Aus astrologischer Sicht werden uns diese Events noch das ganze Jahr akut bis zur Wintersonnenwende beschäftigen. Und auch die kommenden paar Jahre werden wir im Kollektiven ökonomisch und sozial damit zu tun haben, neue, nachhaltig-tragfähige Strukturen aufzubauen – und gleichzeitig eine tiefsitzende Art von pervertierten, patriarchalen Strukturen zu überwinden.

Welche Strukturen gilt es zu überwinden?

Und diese «alte Art» von Strukturen zeigen sich immer darin, dass jemand für jemand anderen weiss, was ihm*ihr gut tut, was jemand anderes braucht: Eine Autorität ausserhalb. Ein Arzt oder Experte, der besser weiss. Eine Lehrer oder Lehrplan, der besser weiss. Ein (weisser, alter) Mann, der besser weiss. Die aktuellen Jahre, wo Pluto nach 250 Jahren ungefähr wieder durchs Zeichen Steinbock läuft, geht es kollektiv darum, den locus of control, die Autorität zu verinnern, nach innen zu nehmen: Zu verstehen, dass ich selber die wichtigste Autorität in meinem Leben bin. Dass ich immer selber die Verantwortung haben darf. Dass ich unglaublich mächtig bin in meiner Entscheidung. Und: Dass ich auch immer auf mein inneres Gefühl, die innere Autorität, mein Interesse, meine innere Stimme, mein Herz Vertrauen kann. Der letzte Plutodurchgang durch das Steinbock-Zeichen hat daher die Französische Revolution (und all die grossen Folgen der Aufklärung) ausgelöst. Beim vorletzten Durchgang brachte er die Energie der Reformation.

Die Verbreitung von COVID-19

Die kollektiven Folgen der aktuellen Ereignisse werden uns also nicht nur dieses Jahr beschäftigen, sondern mindestens bis Pluto 2023 ins Wassermann-Zeichen geht und spätestens bis alle Langsamläufer in Yang-Zeichen sind und ab 2025 ungefähr 5 Jahre in harmonischem Winkel zueinander laufen. Dann sind wir definitiv in einer neuen Zeit-Raum-Kammer angekommen. Saatmoment der momentanen Events weltweit ist jedoch die Saturn-Pluto Konjunktion im Januar, ausgespielt in diesem Jahr durch die drei Konjunktionen von Jupiter und Pluto im Laufe dieses Jahres: Am 5. April, am 30. Juni und am 12. November. Astrologisch gesehen wird die pandemische Verbreitung (Jupiter) der Viren (Pluto) dreimal einen Höhepunkt erreichen. In der aktuellen Periode anfangs April, dann im Sommer auf die Sommerferien hin. Vermutlich hier am stärken (Jupiter und Pluto treffen sich in ihrer Rückläufigkeit). Dann könnte es auch noch gegen Mitte November hin (hoffentlich ganz schwach, weil kollektiv viel Bewusstsein entstanden ist) einen letzten Peak geben.

Setzen wir unser Haus in Flammen?

Die Entwicklung der Ereignisse Ende März/Anfangs April läuft nun ab Frühlingsbeginn, wenn die Sonne in das feurigen Widder-Zeichen geht. Die Vorbereitungen laufen zwar schon ab Mittwoch, 18. März, wenn der Mond die Planeten Mars, Jupiter und Pluto im Transit aktiviert. Die Emotionen gehen hoch! Weltweit befinden sich die Menschen (insbesondere in den Städten unter hohem sozialem Druck) im «lock down». Aber mit der Tag-Nacht-Gleiche am Freitag, 20. März kommt viel impulsive, frische Energie ins irdische System. Und während es in der Zeit mit der Sonne in Fische noch einigermassen gut ging, zu schlafen, zu medititeren, sich zu erholen, legt die Widderenergie jetzt feurige Energien frei: Ich will raus! Ich will frei sein! Etwas Neues beginnt! Und am gleichen Tag zündet Mars im Transit Jupiter. Eine riesige Lunte fängt Feuer auf dieses Wochenende hin. Diese Lunte besteht in den wirtschaftlichen Übertreibungen der letzten Jahrzehnte, im Glauben an grenzenloses Wachstum, im ökonomischen Fanatismus der fetten Jahre. Und es wird gleichzeitig deutlich, dass es damit jetzt vorbei sein muss. Dass es so nicht weiter geht. Es geht darum, dass ganzheitliches Denken, das Denken in Zyklen, Natürlichkeit und wirkliche Nachhaltigkeit jetzt Norm und Gesetz werden muss. Diese Lehre von Jupiter im Steinbock wirkt dann dieses ganze Wochenende ein.

Die tiefsten Ängste werden getriggert

Am Sonntag, 22. März geht Saturn ins Wassermann-Zeichen. Zumindest vorläufig bis am 2. Juli, wenn er bis Ende Jahr noch einmal in den Steinbock zurückkehrt. Das heisst, es entstehen bis im Juli bereits erste Ansätze von neuen, revolutionären Strukturen. Es entstehen die Fundamente für eine neue Zeit. Das sind die Projekte, die ab Dezember dann heftigen Schub erhalten. Und am Montag, 23. März trifft Mars dann auf Pluto. Hier heizt er dann quasi unterirdisch ein: Provokation («unter der Gürtellinie»), die das Fass zum Überlaufen bringt. Pluto, der nun seit 2008 unsere wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, den modernen Staat, unsere tiefsitzenden, patriarchalen Muster in der Tiefe prüft und auf Transformation hin wirkt, erhält eine Extraladung Energie für seine Aufgabe: Um den 23. März werden deine tiefsten Ängste heftig getriggert. Das plutonische Kraftwerk ist ausser Rand und Band.

Was übergebe ich den Flammen?

Am Dienstag, 24. März findet dann der Widder-Neumond statt. Ein weiterer, starker Impuls – der feurige Energie ins irdische System kanalisiert. Darüber hinaus findet er im Quadrat zur Mondknotenachse und in Konjunktion mit Chiron statt, so dass von einer starken, karmischen Reinigung ausgegangen werden darf: Ein Clearing auf Ebene der seelischen Entwicklungslinien. Mit dem Südknoten in Steinbock und dem Nordknoten in Krebs gehts es weiterhin darum, deinem Bauchgefühl zu folgen – und gleichzeitig deine Ängste und Begrenzungen wahrzunehmen, sie aber liebevoll zu umarmen. Letztes Jahr zum Widder-Neumond hat die Notre-Dame gebrannt. Und auch dieses Jahr darf ich mich zu diesem Neumond fragen: Was übergebe ich (in mir) den Flammen?

Viele Menschen beginnen auf tiefer Ebene zu verstehen

Am Sonntag, 5. April (mit der ersten Jupiter-Pluto Konjunktion) ist dann ein erster Höhepunkt der Ereignisse Ende März/Anfangs April erreicht. Nicht nur ein Höhepunkt im Bezug auf die Verbreitung (Jupiter) der Viren (Pluto), sondern insbesondere auch bezüglich der Stories (Jupiter) über COVID-19, Tod und Verderben (Pluto). In den Tagen Anfangs April beginnen auch viele Menschen auf einer tiefen Ebene zu verstehen.

Ein gewaltiger, kollektiver Dimensionssprung passiert gerade auf der Erde. Und letztlich geht es darum, dass wir an diesen intensiven Ereignissen mit der Corona-Krankheit und den wirtschaftlichen und sozialen Folgen innerlich wachsen können, um ein tiefes, neues Vertrauen zu entwickeln. Ein Sicherheitsgefühl und ein Aufgehobensein auf der Ebene der Seele, ganz bei mir selbst. Und wenn immer mehr Menschen die COVID-19 Ereignisse in diesem Jahr dafür nutzen, um ihre tiefsten Ängste zu umarmen – und dabei gewissermassen zu ihrer wirklichen seelischen Grösse zu erwachen – werden wir bis zum Ende der 20er Jahre in einer für uns heute unvorstellbaren Welt leben. In einer neuen Zeit-Raum-Kammer. In einer neuen Dimension.